Our trip to the east of the world!

Indien – Australien – Neuseeland – Bali – Thailand

Lebe deinen Traum und vertraeume nicht dein Leben! November 26, 2007

Gespeichert unter: Australien — DaNini @ 9:48

Der Grund warum wir so lange nichts von uns hoeren liesen ist, dass wir beide in Gedanken mehr zu Hause, als hier in Australien waren. Meine geliebte Omi ist von uns gegangen und das hat uns beide sehr mitgenommen. Ich war kurz davor die Reise zu unterbrechen, gemeinsam entschieden wir dann doch sie fortzusetzen, weil Omi haette das sicher auch so gewollt.
Daniel und ich verbrachten die letzte Zeit daher viel mit Gespraechen, Diskussionen und Nachdenken. Wir beide philosophierten viel ueber das Leben und den Tod und weinten und lachten viel zusammen. Ich bin so froh ihn an meiner Seite zu haben, weil er hat mir viel Kraft und Durchhaltevermoegen in der letzten Zeit gegeben.

Die letzten zwei Wochen waren aber auch sehr abenteuerlich und abwechslungsreich. Wir sind jetzt bereits in Cairns, von wo wir nach Darwin fliegen werden, angekommen und schauen auf eine sehr lehrreiche und bewegte Zeit zurueck:

Nachdem wir Byron Bay verlassen haben und wir einige kleine Zwischenstopps in kleineren nicht so touristischen Orten gemacht haben, kamen wir auch schon nach Hervey Bay fuer unsere Jeep-Safarie auf Fraser Island. Fraser Island ist die groesste reine SandInsel mit vielen Seen. Wir waren eine Gruppe aus 9 Leuten und erkundeten die Insel fuer 3 Tage und 2 Naechte(Campen ohne Dusche wohlgemerkt) mit einem Jeep. Ja, was sollen wir gross sagen – es war pures Abenteuer und viel Spass inbegriffen- wir hatten ueberall Sand, gruben Loecher um auf die Toilette zu gehen mussten stets auf die Dingos aufpassen. Dingos schauen aus wie Hunde, sind aber angeblich sehr gefaehrlich. Der letzte Vorfall wo ein Dingo ein Kind gekiddnapt hat ereignete sich 2001 und die Agenturen warnen sehr heftig davor. Wir hatten so einige Begegnungen mit ihnen, doch zum Glueck sind wir alle noch heile. Nach 3 Tagen auf der Insel mit viel Sand, waren wir dann aber alle froh wieder eine Dusche zu bekommen und wieder eine ordentliche Strasse befahren zu koennnen. Auf Fraser Island kann man nur mit Allradantrieb fahren und dennoch blieben wir immer wieder mal im Sand stecken. Ich hatte ein paar Mal so richtig Todesangst. In unserer Gruppe waren zwei Franzosen und wer schon mal in Frankreich war, weiss wie die dort Autofahren und Einparken. So ungefaehr ist unser lustiger Franzos mit dem Auto gefahren :-)

Nach dem grossen Abenteuer suchten wir wieder etwas Ruhe und wir machten daher einen Stopp in Agnes Water. Agnes water ist ein kleines Dorf, welches aber dabei ist, den Tourismus so richtig anzukurbeln. Man kann viele Aktivitaeten wie Surfen, Schnorcheln, Chopperfahren zu einem superguenstigen Preis machen. Daniel und ich entschieden uns fuer eine Chopperfahrt um die Umgebung zu erkunden. Und es stellte sich als einen wahren Goldgriff heraus. Wir fuhren mit dem Chopper, der bis zu 80 km/h ging, durch die Landschaft, konnten die wilden Kaengaros beobachten und wir fuehlten uns wieder so richtig frei. Wir beide lieben das Gefuehl, selbst in Bewegung zu sein und dabei die Gegend zu erkunden. Der Guide war sehr kompetent und er erzaehlte uns viel ueber die Gegend und die wilden Tiere. Dieser Sonntag war ein sehr gelungener. Vormittag chillten wir auf der Haengematte im Meditationshaeuschen und abends sahen wir den Sonnenuntergang ueber dem Meer, bevor es nach Hause ging mit dem Chopper!

Was wir bisher gelernt haben ist, dass alles Schoene auch ein Ende haben muss. Und so mussten wir nach nur einem Tag in dem wunderschoenen Doerfchen weiter Richtung Airlie Beach. Dort wartete bereits unser Segelboot. Wir haben uns ein sehr geschichtstraechtiges altes Segelboot ausgesucht, mit dem wir fuer 3 Tage die Whitsunday Islands umsegelten. Beide sind wir uns einig, dass diese 3 Tage fuer uns unvergesslich bleiben. Der Trip war eine Mischung aus Abenteuer (Buschwalk), Relaxing und lehrreiche Geschichten von unserem Skipper Andy. Andy ist ein Mensch der andere inspirieren kann. Er lebt seinen Traum und das kann man regelrecht spueren. Bereits seit 7 Jahren lebt er auf See, hat die Welt mit einem Boot umrundet und hat schon so ziemlich alles ausprobiert. (Im Busch gelebt, als Obdachloser in Sydney uvm.) Inspiriert von ihm und von den wunderschoenen Schnorchelausfluegen auf dem Great Barrier Reef ueberdachten Daniel und ich unser Leben. Wir koennens gar nicht oft genug sagen, dass wir so unendlich froh sind, diese Reise gemacht zu haben. Wir lernen hier so viele interessante Menschen kennen und unser Horizont erweitert sich dadurch jeden Tag aufs Neue. Wir wollen nicht mehr laenger eine Rolle spielen, sondern wir wollen unseren Traum leben. Wir versuchen jeden Tag und jeden Moment so zu nehmen wie er ist und versuchen stets das Beste daraus zu machen.

So bevor ich abrutsche und es zu tiefgreifend wird, komme ich wieder zum Thema. Nun sind wir gerade in Cairns und morgen gehts ab in den Regenwald. Wir machen eine gefuehrte Tour nach Cape Tribulation und wir freuen uns schon wahnsinnig darauf. Die Natur und die Tierwelt hier in Australien hats uns einfach angetan. Die Baeume hier sind riesig, wie spielen hier verstecken mit einem einzigen Baum :-)

Sodala, nun seid ihr wieder so einigermassen am laufenden.

Ich hoffe bei euch ist alles o.k. und ihr seid auch alle gesund und munter!

Uns gehts gut und ihr hoert bald wieder von uns!

Bis dahin,

lg von DaNini

 

Yeah! We did it and it was pretty cool! November 9, 2007

Gespeichert unter: Australien — DaNini @ 3:20

Ja wirklich wir habens getan!   …

… die letzten beiden Tagen haben wir mit SURFEN verbracht und es war eines der geilsten Dinge die wir beide erlebt haben. Ihr koennt euch nicht vorstellen was fuer ein wahnsinnig hammermaessiges Gefuehl es ist auf einer Welle zu reiten. Yeeeaaazahhhhhh! So schrie unser Surflehrer immer und immer wieder! Nach nur 15 minuetiger instruction gings gleich los ins Wasser und siehe da – ich bin gleich bei der ersten Welle gestanden. Aber das war leider nur Anfaengerglueck, weil danach mussten wir uns jeden Ritt hart erkaempfen. Am ersten Tag waren wir am Lennox Head Strand und am zweiten am Flat Rock Strand. Die Wellen der beiden Straende sind ziemlich beruehmt und wurden schon von den besten Surfern der Welt geritten. Es war so genial – Daniel’s Traum, den er schon seit 9 Jahren traeumte ging endlich in Erfuellung und es war noch besser als wir es uns beide vorgestellt haben.

Obwohl uns das Wetter hier das erste mal so richtig im Stich gelassen hat – konnte es uns nicht davon abhalten unseren Traum hier zu verwirklichen. Aber beim Surfen spielt das Wetter ja sowieso keine Rolle, weil man wird so oder so nass. Die Wellen waren sogar besser und wir hatten den perfekten Wind. Hier ist es sogar ueblich bei Regen surfen zu gehen.  Den Lifestyle der Surfer kann man hier so richtig beoabachten – morgends vor der Arbeit schnappt man sich hier das Surfboard und wenn man Mittag hat ebenso. Danach geht man halt mit nassen Haaren in die Arbeit – was soll’s. Alles easy so deren Motto. Der Bankangestellte traegt hier FlipFlop’s und Jeans.

Wir sind uebrigens gerade in Byron Bay, die Stadt hier ist eine Art Hippi Kommune. Viele Esoteriker und Leute auf Selbstfindungstrips treffen sich hier. Zum einen sollen sich hier irgendwelche Kraftfelder und Energielinien treffen. Cape Byron ist zudem auch der oestlichste Punkt vom australischen Festland. Echt laessig die Stadt!

Ja, und heute brechen wie weiter auf nach Noosa. (Noerdlich von Brisbane) Brisbane die Stadt selbst lassen wir aus - viele sagten uns die Stadt hat nicht wirklich was zu bieten. Wir haben die naechsten 3 Wochen ein ziemlich straffes Programm, weil wir viele Trips gebucht haben (Jeep Safarie auf Fraser Island, Segeltour zu WhitsundayBeach – der schoenste Strand der Welt und einen Trip in den Regenwald)

Wir lassen wieder hoeren von uns,

bis dahin machts es gut!

 Nice greetings from

Betti and  BigDan (sein neuer Spitzname)

 

Sydney wir kommen wieder … November 3, 2007

Gespeichert unter: Australien — DaNini @ 8:52

Sind heute morgen sehr zeitig mit dem Bus nach Port Macquarie gefahren. Liegt 430 km noerdlich von Sydney. Wir haben im vorhinein ein Hostel gebucht und sind mit der Auswahl sehr zufrieden. Der Eigentuemer war selbst einmal fuer laengere Zeit Backpacker und sogar fuer 3 Wochen in Linz.  Er fuehrt nun ein sehr familiaer gehaltenes Hostel. Hier fuehlt man sich wie in einer grossen Familie. Fehlt nur mehr der Hund *grins*

Nein im Ernst. Wir haben beide das Gefuehl jetzt geht das Backpackerleben so richtig los. In Sydney haben wir ja sozusagen „Verschnaufpause“ mit Unterkunft suchen  gehabt. Fuer eine Woche am selben Ort – ist sozusagen Urlaub fuer uns.

Haben heute das erste mal etwas anderes gekocht als Nudeln. Wir haben uns einen Putenstreifensalat wie daheim gemacht. MMMhhhhhhh soooooo lecker!! (Ausserdem tut es unserer Figur auch gut)  Das ganze FastFood und vorallem in Indien dreimal Essen gehen macht sich bereits bemerkbar – wir haben beide etliche Kilos zugelegt. Ich sogar noch mehr wie Daniel – ich fuehr es aufs Nichtraucherleben zurueck. Shit happens!

Wo wir doch gleich beim Essen sind, muessen wir euch berichten, was wir heute erlebt haben: In Port Macquarie ist das einzige Koalahospital der Welt und in dem waren wir heute um 15 Uhr zur Fuetterungszeit. Die suessen Koalas sind einfach zu niedlich, ich hab mich richtiggehend in sie verliebt. Man muss richtig glueck haben, dass man die suessen Dinger munter erwischt und heute waren alle munter und haben gefressen. Sooo niedlich!!

Den Weg dorthin haben wir mit den Raedern zurueck gelegt. War auch ein ganz neues Abenteuer, besonders weil man sich erst daran gewoehnen muss, dass die hier links fahren! Automatisch schaut man immer zuerst links, was aber gefaehrlich werden kann, da die autos von rechts kommen (versteht ihr was ich meine?)

Wir habens heil ueberstanden. Dafuer sind wir plitsche platsche nass geworden, sind in ein Gewitter gekommen. Aber wir habens genossen und sind wie kleine Kinder wie wild durch die Gegend gefahren - nach dem grossen Regen war es dann noch heisser wie davor. Wir haben ordentlich geschwitzt, aber dafuer purzeln die Pfunde :-)

Ich hab euch ja geschrieben, dass wir einen Trip in die Blue Mountain machen. Wir waren den ganzen Tag ueber da und erlebten dort einen unvergesslich schoenen und anstrengenden Tag. Wir wanderten den ganzen Tag im Busch und genossen und staunten ueber die unverwechselbare schoene Natur. Es gibt einige Wasserfaelle und die Three Sisters (drei Felsen) dienten uns als Orientierung damit wir nicht verloren gingen.  Es gibt eine Legende von den Aboriginies zu den Three sistern: Man sagt, dass die drei Felsen versteinerte Schwestern sind. Der Vater soll seine drei Toechter als Strafe versteinert haben. Wenn man es sich fest einredet glaubt man die Form dreier frauen zu erkennen.

Ausserdem befindet sich in den Blue Mountains die steilste Eisenbahn der Welt. Wir haben natuerlich nicht gespart und haben uns ein Ticket fuer die Bahn und Gondel gekauft. Ist so eine Touristenattraktion, aber wir haben uns gedacht,wenn wir schon mal da sind …

Ja und so verging auch der Tag. Man kann es mit Worten nicht ausdruecken wie wunderschoen es dort war – ich hoffe die Fotos druecken das aus was wir dort bestaunt haben. Am Abend kamen wir beide hundemuede und mit schmerzenden Fuessen heim. Es hat sich aber auf alle Faelle ausgezahlt.

So ich muss jetzt zu einem Ende kommen. Ich koennte heute ewig dahin schreiben – zum einen es unbeschreiblich befreiend ist. Wir erleben hier taeglich so viel Neues, dass es manchmal direkt schwer ist, dies alles zu verarbeiten. Das Schreiben ist eine gute Moeglichkeit und hilft uns dabei. Zum Glueck ist hier das Internet gratis!

 Wir werden wieder berichten.

Bis dahin,

liebe gruesse aus dem wunderbaren Australien

Bettina und Daniel