Our trip to the east of the world!

Indien – Australien – Neuseeland – Bali – Thailand

Auf nach Hause … Februar 23, 2008

Gespeichert unter: Thailand — DaNini @ 1:28

Hallo ihr Lieben!

 Ja, nun ist wirklich die Zeit gekommen – viel zu schnell natuerlich – um Abschied vom Reisen zu nehmen. Unweigerlich denken wir bereits seit mehreren Tagen an zu Hause. Einerseits freuen wir uns schon total auf zu Hause, andererseits hat uns das Ende der Reise fast ein wenig ueberrumpelt. Mein Koerper reagierte auch dementsprechend darauf – ich liege schon wieder seit zwei Tagen im Hotel mit einer Mandel und Stirnhoehlenentzuendung. Daniel hingegen geniesst die letzten Sommertage noch und erkundet Bangkok mit all ihren Schaetzen. Natuerlich waren wir schon in einer der legendaeren PingPong Shows und sind total abgezockt worden, aber sowas muss man einfach mal gesehen haben *grins*

Auch ansonsten faziniert uns Bangkok – die Stadt hat so einiges zu bieten und man kommt aus dem Staunen kaum raus. Die beruehmte Kao San Road ist tagsueber eine ruhige Einkaufsstrasse und abends pulsiert das Leben und man bekommt so ziemlich alles zu einem super guenstigen Tarif.  Da freut sich jedes Shoppingherz! Obwohl wir bereits in Bali zugeschlagen haben, lies es sich hier einfach nicht vermeiden, ein Schnaeppchen nach dem anderen zu kaufen.

Thailand wird auch Land des Laechelns genannt. Je naeher wir in den Norden gekommen sind, desto eher konnten wir das auch beobachten, aber im Sueden Thailands auf den Inseln, wo der Massentourismus alles regiert, konnten wir das nicht wirklich erkennen.

Von Singapur aus waren wir 24 Stunden unterwegs, bis wir unser erstes Ziel in Thailand erreicht haben.  Wir fuhren mit einem Bus 15 Stunden durch ganz Malaysien nach Hat Yai (Sueden Thailand). Dort angekommen ging es mit einem Minibus ca. 2 Stunden zum Speedboot. Und um auf Koh Lipe einer der kleinsten Insel zu gelangen, mussten wir dann noch 20 min auf einem Longtailboot ausharren. Nach fast 24 Stunden haben wir dann jedenfalls unser erstes Ziel erreicht. Koh Lipe ist eine ganz kleine Insel an der Andaman Kueste von Thailand und liegt direkt im Tarutao Marine National Park.

Die Insel ist noch verhaeltnismaessig wenig touristisch und bietet nur wenige, meist einfachere Bungalows, die meisten direkt am Meer sind. Strom gibts nur von 6 Uhr Abends bis 9 Uhr Vormittags, Autos gibts gar nicht, da auf den schmalen Trappelpfaden gerade mal Mofas genug Platz finden. Die einzigen Verkehrsmittel fuer die Besucher sind Longtailboote, welche aber teilweise bei zu hohen Wellen manche Streaende nicht anfahren und die eigenen Fuesse. Man kann die gesamte Insel in einer Stunde zu Fuss erkunden. In einer Strandbar konnten wir bei Livemusik, zu ehren von Bob Marleys Geburtstag, gutes Bier, und ein Feuerwerk geniessen, da wir zufaellig beim Chinessischen Neujahresfest dort waren. Ko Liphe wurde einstimmig zu unserer Lieblingsinsel gewaehlt.

Von Ko Liphe aus gings  ca. 200 km Luftlinie weiter nach Koh Lanta, die Reise zog sich wieder ueber 10 Stunden. Wir mussten mit unserem gesamten Gepaeck eine halbe Stunde ueber die Insel zum Boot laufen mussten, welches dann 2 Stunden Verpaetung hatte und tuckerten dann bis 5 Uhr Abends, ohne essen nach Ko Lanta. Die zweite Insel auf unserer Route bot schoene lange Sandstraende aber auch ineressantes Hinterland. Wir nahmen uns eine Woche Zeit um von zwei verschiedenen extrem gemuetlichen Bungalows die Insel zu erkunden und zu relaxen. Relaxt haben wir vorwiegend im Sueden der Insel wo wir, ein Resort gefunden haben welches mit extremer Liebe ins Detail gebaut wurde. Es gab 20 Zimmer, aber es waren ausser uns nur 2 andere Gaeste dort. Die Bungalows waren in verschiedenen Stilen gebaut worden wie etwa das Tarzanhaus, welches sich in 10 Meter Hoehe in einem Baum befunden hat, oder das Cavehaus, welches von Ihnen wie eine Steinhoehle aussah. Wir zogen dort fuer 2 Tage in das Boothaus, welches direkt am Pool bzw. am Meer lag.

Nach Ko Lanta gings ab nach Krabi fuer einen kurzen Zwischenstopp, bevor es auf die Ostseite von Thailang ging. In Koh Samui schmissen wir uns nach langer Zeit wieder mal so richtig ins Nachtleben und erkundeten fast die gesamte Insel mit dem Moped. Vom Elefantenreiten, Quad fahren, sowie Trekkingtouren und natuerlich Thaiboxing liesen wir auf dieser Insel nichts aus.

Das letzte Mal die wunderschoenen Straende geniessen, durften wir dann in Koh Phangan, wo wir auch unsere Nachbarin von Australien wieder trafen. Gebuehrend verabschiedet haben wir uns vom Meer und von der Insel, mit etwas zuviel Chang und Singha Bier. Der Kater naechsten Tag war nicht zu leugnen.

Ja, und dann ging es mit dem Nachtbus 10 Stunden nach Bangkok und wir  erreichten  unser letztes Reiseziel, Bangkok. Nach unserer Inselhoppingtour wurde uns bewusst, dass zwar viel schoene Plaetze und Straende gesehen haben, dennoch nicht sehr viel von der thailaendischen Kultur erlebt haben. Auf den Inseln zerstoert der Massentourismus die Kultur der Thais und auch die Umwelt. Es ist wahnsinn, wieviel dort ueberall gebaut wird. Das naechste Mal wenn wir nach Thailand kommen, werden wir sicherlich den Norden erkunden, aber das hat ja Zeit. Jetzt freuen wir uns dennoch wieder nach Hause zu kommen und euch alle wieder in die Arme schliessen zu koennen.

Bis die Tage dann,

Daniel und Bettina

 

Surf and Relax in Bali … Februar 1, 2008

Gespeichert unter: Bali — DaNini @ 9:17

Urlaub vom Urlaub – aber nun melden wir uns wieder frisch gestaerkt und sehr relaxt zurueck. Wo sollen wir nur anfangen:

Nach dem unvergesslichen Hoehenflug in Queenstown, ging es fuer uns auch so weiter. Wir genossen die letzten Tage in Neuseeland noch in vollen Zuegen. Die verbleibenden Tage mit unserem Wickedvan erkundeten wir noch atemberaubende Plaetze und Strassen welche uns in ein kleines Surferstadtchen fuehrten. Sumner, so heisst der Ort ist ungefaehr 20 km von Christchurch entfernt und schuerte durch die vielen Surfer unsere Vorfreude auf Bali ins Unermessliche. In Christchurch hatten wir das Glueck, dass genau zu dieser Zeit das World Buskers Festival war (wie bei uns das Pflasterspektakel) und ein Skatecontest mit einigen amerikanischen Profis. Somit war fuer Unterhaltung und Spass die letzten Tagen gesorgt.

Bei dem eintaegigen Zwischenstopp in Sydney, bevor es nach Bali ging, hatten wir durch Zufall unsere Nachbarn von der Westkueste Australiens getroffen und so verging die Zeit mit den Nachbarn wieder mal enorm schnell und wir sassen schon wieder im Flieger. In Bali angekommen suchten wir uns wieder mal eins der billigsten Hotels und natuerlich landeten wir in einem Loch. Von aussen schaute es ja sehr passabel aus, aber drinnen war alles vom Schimmel befallen und halb verottet. Nach zwei Tagen suchten wir uns daher ein zwar etwas teueres aber dafuer ein sehr schoenes und neues Hotel. Wir mussten unsere ganzen Klamotten vor dem Schimmel retten und alles trocknen lassen.

Hier wird jeder Schritt auf der Strasse zum Erlebnis, an allen Ecken gibts es meist nette Balinesen die dir Ihre Waren anbieten wollen. Du bekommst so gut wie alles vom Transportmittel bis zur Sonnenbrille, guestige CD’s oder Surfbretter. Das Leben hier spielt sich tagsueber am Strand ab und Abends ziehts dann alle in die Stadt, meist nach Kuta weil hier am meisten los ist. Unser Hotel befindet sich direkt um die Ecke der ganzen Clubs und Bars, und dennoch koennen wir in 10 Minuten zu Fuss den Strand erreichen. Es ist einfach genial, Morgens ein paar Stunden surfen, bis einem die Arme abfallen danach mal in den Pool huepfen und nach einem kleinen Hapen Essen dann den Mittagsschlaf. Nachmittags gehts den zum shoppen, zum Strand oder wir erkunden mit dem Moped die Gegend und Abends wird dann noch das eine oder andere Bintag-Bier geleert. Dazwischen wird auch mal ein Buch aufgeschlagen oder der Flimmerkasten mit ueber 50 Programmen betaetigt. So oder so aehnlich sehen unsere Tage auf der Insel der Goetter aus.

Bei unseren Erkundungstouren mit dem Moped konnten wir auch das Wahre Bali sehen. Die Landschaft ist gepraegt von kunstvoll angelegten Reisterassen, die aussehen als seien sie von einem Gartenarchitekten angelegt worden. Saftig gruen mit vielen Palmen leuchtet das Landesinnere.

Ueberall auf der Strasse liegen kleine liebevoll geschmueckte Opfergaben. 95 Prozent der Balinesen gehoeren immerhin den Hindu-Dharma-Glauben an und somit ist Bali die einzige hinduistische Insel im ansonsten ueberwiegenden muslimischen Indonesien.

Das Surfen hier ist echt ein Traum, das Wasser ist genauso warm wie die Luft und die Wellen sind vom Sonnenaufgang bis zum Untergang vorhanden. Von Stroemungen die das Surfen gefaerhlich machen koennten ist hier auch keine Spur, perfekte Bedingungen fuer Beginner und Fortgeschrittene. 

Genauso genial wie das Surfen ist hier auch das Strassenverkehr. Jede Mopedfahrt kommt dir wie ein Rennen vor, es wird jeder Zentimeter freier Asphalt ausgenutzt. Links und rechts wird gleichzeitig ueberholt. Man ist immer auf der Suche nach der schnellsten Kolonne.

Die Sonnenuntergaenge am Kuta Beach sind auch nicht ohne. Diese werden sogar manchmal von Livemusik begleitet, da steht die Band fast direkt am Strand. Um nochmals aufs Einkaufen zurueckzukommen, man bekommt hier wirklich alles zu einem guten Preis, dieser muss aber zuvor erst ausgehandelt werden. Die ersten beiden T-shirts wurden noch etwas zu teuer erworben, aber wir haben dann schnell rausgefunden wieviel man tatsaechlich bezahlen muss. Ungelaublich ist hier auch die Anzahl an Surfshops, hier in Kuta gibt es sicher ueber 200 Surfshops, es gibt schon mal mindestens 4 Billabong und 4 RipCurl shops in einer Stadt! Und dann sind die Shops noch so gross, dass da sogar ein Mittelgrosses Flugzeug drinnen Platz finden wuerde, in einem Geschaeft haengt sogar tatsaechlich ein Flugzeug von der Decke. Es ist einfach ein Traum fuer jeden Surfer. Filme und Musik koennen um weniger als einem Euro auf CD oder DVD erstanden werden. 

 Obwohl jetzt eigentlich Regenzeit waere hatten wir in den letzten 12 Tagen nur einen Regentag, man sieht also der Wettergott meint es auch wieder gut mit uns.

So jetzt werden wir noch eventuell das eine oder ander Souvenier einkaufen gehen und dann mit dem Moped den fuer uns letzten Sonnenuntergang hier auf Bali entgegenreiten. Denn Morgen (2. Februar) gehts dann schon wieder weiter nach Singapur. Von wo aus wir uns dann mit dem Zug 2 oder 3 Tage spaeter nach Thailand bewegen werden.

So das wars wieder mal von uns. Wir schicken allen die immer noch fleissig unsere Berichte lesen liebe Gruesse, macht es gut und bis bald.

Daniel und Bettina