G’day Mates!
Nach einiger Verzoegerung (ueber einen Tag) sind wir nun schon fast eine Woche in Sydney!
Aber ganz zum Anfang: Eigentlich wollten wir ja am 24. Oktober von Mumbai nach Sydney fliegen. Dem war aber leider nicht so. Unser Flug wurde wegen technischen Defekt um einen ganzen Tag verschoben. Wir wurden deshalb in ein 5 Sterne Hotel in Mumbai fuer einen Tag einquartiert. Was fuer ein Weltenwechsel. Von einer Bruchbude zu einem Luxusappartment. Als wir zum Flughafen, durch die ganzen Slums fuhren, hatten wir beide noch mit den Traenen zu kaempfen und dann sassen wir da: Ein Bett so gross wie unser gesamtes zimmer davor, ein Badezimmer aus Marmor und “warmes Wasser“ …. und das Bufett – wir hatten beide zuvor noch nie sowas gesehen. Den Gedanken an die Slums schoben wir beiseite, anders konnten wir das hier nicht aushalten. So genossen wir den letzten Tag in Mumbai. Der Aerger ueber den abgesagten Flug war schnell verflogen.
Naechsten Tag gings dann mit Bus zum Flughafen, wir wollten nun wirklich nach Sydney und waren sehr gespannt darauf. Der Flug war sehr aufregend: 12 Stunden mit vielen Turbulenzen. Kurz vor der Landung wurde uns dann noch mitgeteilt, dass wir nicht in Sydney landen koennen wegen einem Sandsturms, unsere Nerven waren nun wirklich aufs aeusserste gespannt. Wir machten eine Zwischenlandung in Adelaide und warteten im Flieger auf ein besseres Wetter. 3 Stunden spaeter waren wir dann wirklich in Sydney gelandet. Wir konnten es alle kaum glauben, aber eine letzte Panne stand uns noch bevor. Eine Stunde aufs Gepaeck warten – technischer Defekt!
Aus dem Flughafengebaeude raus – standen wir da: Die Stadt von der ich schon so lange getraeumt habe? Von Indien her waren wir es gewohnt, dass wir nicht lange nach einem zimmer suchen mussten, sondern dass mehrere Leute um einen standen und ein zimmer anboten, aber hier war das nicht so. Alles war so sauber und gepflegt.
Wir machten uns also auf den Weg zu einer Information und suchten uns ein Zimmer. Danke Kerstin uebrigens fuer deinen Tipp – das Wake Up wo wir residieren ist ein Hostel wo sich die ganze Welt trifft. Wir fuehlen uns schon wie daheim!
Ja, und so verbrachten wir die letzten Tage mit Sightseeing. Sydney ist eine Stadt, die bietet einfach alles. Nicht umsonst wird sie auch als die schoenste Stadt der Welt gehandelt. Die Skyline ist ein Wahnsinn und wir fahren hier mit den Faehren wie bei uns mit dem Bus rum. Sydney hat Traumstraende, echt der Hammer und als Daniel die ganzen Surfer und neben dem Strand einen !!!!!!Skaterplatz!!!!!! sah, wussten wir was wir zu tun hatten ….
…. uns auf die Suche nach einem Job und Wohnung machen. (Ist leider nur ein kleiner Joke von mir … aber schoen waers schon
)
Nein im Ernst, was uns an Sydney einfach fasziniert ist, dass es soviele Moeglichkeiten bietet. Die Lebensqualitaet ist hier schon eine andere und die Leute strahlen das auch aus. Die Australier sind ganz, ganz nette Menschen und vor allem sehr hilfsbereit. Sie helfen dir immer und ueberall.
Wir haben in den letzten Tagen alle Sehenswuerdigkeiten abgegrasst und haben dabei so einiges erlebt. Wir durften bei unserem Spaziergang von Bondi-Beach nach Coogee-Beach drei Blauwale sehen. Alle Menschen rundherum waren aus dem Haeuschen, sogar drei Hubschrauber kamen angeflogen um das Spektakel zu erleben. Ist sehr selten, dass sie so nahe an die Kueste kommen. Die Wale waren nur ein paar hundert Meter von den Surfern entfernt. Ein Wahnsinns-Abenteuer.
Ja, und noch etwas „lustiges“ ist uns passiert: Wir wollten eine Abkuerzung zur Railway machen und nahmen einen Lift. Ein Muellmann fuhr mit uns hoch, wir achteten aber nicht darauf, dass er eine Karte fuer den Lift verwendete. Er stieg aus und wir fuhren munter froh weiter. Oben angekommen dann der grosse Schock – wir waren eingesperrt im Lift. Nach schier endlos langen Minuten riefen wir dann den Emergency Ruf, dieser konnte uns jedoch nicht helfen, weil er nur fuer den defekten Aufzug zustaendig ist. Nach einigen Minuten dann der erloesende Druck und Ruck. Jemand betaetigte den Aufzug und wir konnten wieder raus. Mann, wie uns die Sause ging
Es gibt noch soviele Geschichten zu erzaehlen, aber die gibts dann spaeter wenn wir mehr Zeit und Ruhe haben. Es gibt soviele Dinge hier zu erkunden, dass wir kaum Zeit fuer die Berichterstattung finden.
So, wir hoffen euch daheim gehts allen gut.
Bis bald,
Bettina und Daniel