Our trip to the east of the world!

Indien – Australien – Neuseeland – Bali – Thailand

Time is over now – in India … Oktober 24, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 7:16

Ja, und jetzt ist wirklich der Tag gekommen, wo wir Indien verlassen muessen. Wir sind beide schon sehr traurig darueber, weil wir haetten es noch ein Weilchen laenger aushalten koennen.

Wo sollen wir anfangen, die letzten Tage waren sehr erlebnisreich aber auch anstrengend. Wir packten noch so viel wie moeglich in unsere uebrige Zeit, sodass Schlaf Mangelware war.

Die zwei Tage in Trivandrum mit Pezi und Georg, aus Tirol waren sehr angenehm. Wir besuchten einen Zoo und auch ein Museum. Der Naturpark Veli hats uns dann echt angetan. Sooo sauber und gruen – ein schoenes Gefuehl in einer Stadt. Nur ich (Bettina)bekam dann leider den Durchfall – mit Antibiotika ging es dann aber relativ schnell vorbei, ohne peinlichen Zwischenfall :-)

Dann gings fuer uns auch schon weiter Noerdlich nach Alleppey um von dort aus ein Hausboot auf den Backwaters zu mieten. Da es ein Traum von uns war, sparten wir dabei nicht und wir buchten ein Boot fuer uns allein fuer einen Tag und eineNacht, inklusive Crew (Kaepten, Koch, Mann fuer alles)

Unser Boot in den Backwaters

Wie kann man es nur beschreiben, es war einfach nur wunderbar. Wir fuehlten uns wie im Maerchen und wissen nun wie es sich anfuehlt ein Koenig und Koenigin zu sein. Wir wurden von vorne bis hinten bedient und konnten uns allein auf die Gegend konzentrieren. Fast war es uns schon peinlich, sich so verwoehnen zu lassen. Zu Mittag assen wir von frischgepfluegten Banannenblaettern und  zum Dinner wurde uns ein 16 Euro teurer Humer serviert. Einfach nur himmlisch. Ueber Nacht legten wir an einem Seitenarm direkt vor einem grossen See, ganz abgelegen an. Daniel und ich liesen uns es natuerlich nicht nehmen und bestaunten den Sonnenaufgang. Direkt ueber einem Reisfeld.

So wohl wir uns fuehlten, so schnell ging auch die Zeit vorbei und bereits am vormittag befanden wir uns, mit unseren Rucksaecken, auf der Suche nach einem Tuk-Tuk-Ferrarie, welche uns nach Cochin chauffieren sollte. Normalerweise reisten wir bisher immer nur mit Bus und Bahn bei weiteren Strecken, aber diesmal fuhren wir mit der Rikscha. Einmal wird man verwoehnt, da kann man nicht mehr genug davon haben :-)

In Cochin machten wir ein Sightseeing der schnelleren Art und wir stellten uns bereits geistig darauf ein, die naechsten 2 Tagen, sprich 40 Stunden im Zug zu verbringen. Kein Mensch, nicht mal die Inder selbst fahren so weite Strecken mit einem Sleeper-Ticket (schlechteste Ausstattung und billigstes Ticket) mit dem Zug. Aber indem wir die letzten Tagen so geprasst haben mussten wir sparen. (Nein, kleiner Scherz – wir wussten im vorhinein nicht, dass wir solange unterwegs sind und haben einfach reserviert)

Wir fuhren also 2 Tage mit dem Zug quer durch das ganze Land. Die Zugfahrten „geniessen“ wir immer. Man sieht so viel vom Land (morgends der erste Blick aus dem Fenster: Ein Feld hinter den Slums, wo du dann 20 Menschen siehst die ihr Geschaeft verrichten. Mmmhh da schmeckt das Fruehstueck dann :-) )und macht interessante Bekanntschaften. Die 40 Stunden waren teilweise dann aber doch eine physische und psychische Herausforderung. Staendig kommen Bettler in den Zug und wollen Geld, ausserdem wollen hunderte Verkaeufer ihre Ware (Essen, Getraenke, Schmuck uvm.) an den Mann bringen.

Trotzdem kann uns hier in Indien nichts unsere Laune verderben, wir nehmen hier alles mit Humor, anders wuerde man es auch nicht ueberstehen.

Ja, und dann kam der Moment wir stiegen um 4 Uhr in der Frueh aus dem Zug in Mumbai. Wir dachten, nach den 3 Wochen wuerde uns nichts mehr so schnell aus der Fassung bringen, aber Mumbai schafft es immer wieder. Wir fuhren mit dem Taxi durch die Stadt, ueberall lagen die Menschen auf der Strasse, Gehsteigen, Baenken … Der Gestank ist fuerchterlich. Uns graute nur.  Natuerlich zockte uns der Taxifahrer volle ab, aber uns war es egal, wir wollten einfach nur mehr schlafen. Das Loch mit zwei Betten war fuer uns fast wie das Paradies.

Frisch und munter und ausgeschlafen, machen wir noch eine kleine Sightseeing-Tour und dann gehts ab zum Flughafen.

Sydney wir kommen!

Bettina & Daniel

 

Kerala ein neuer Bundesstaat! Oktober 17, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 3:40

Palolem bietet viel zu entdecken, so machten Daniel und ich wieder viele Erkundungstouren zu Fuss, sowie unseren geliebten Roller. Der Verkehr hier in Indien ist wahrlich sehr rau und zudem Linksverkehr. Die Autos fahren sehr eng – es gibt keine Strasse die nicht mit mindestens zwei bis drei Autos parallel zu passieren waeren, aber wenn man sich dem fuegt und eine Hupe besitzt,  ist es kein Problem.

In Palolem hatten wir unsere erste richtige Kokosnuss geknackt. Ein paar Einheimische hatten uns gezeigt wie man richtig eine Kokosnuss knackt. Mmmmhh wenn man selbst die Kokosnuss pfluegt schmeckt sie nachher umso besser. Zudem bestiegen wir den Affenhuegel, aber leider hatten wir kein Glueck und wir sahen keine Affen.

Mit dem Roller fuhren wir wieder quer durch das Landesinnere und zudem zu einem noch nicht entdeckten Strand.  Dort fuehlten wir uns wie Robinson Cruiso himself. Es war wunderschoen und Daniel ging dort auch auf Bananenernte. Leider waren sie noch nicht reif!

So schoen es auch in Palolem und Umgebung war, so wollten wir uns dennoch wieder in Bewegung setzen. Wir sind wie zwei kleine Kinder, wir wollen so viel wie moeglich sehen und koennen einfach nicht still halten. Mit jedem Kilometer den wir zuruck legen fuehlen wir uns freier und besser. Wir geniesen es jeden Tag neue Sachen zu entdecken und erfreuen uns an jedem noch so kleinen
Ding, das wir neu dazu lernen.

Also reservierten wir ein Ticket nach Trivandrum (Bundesstaat Kerala – suedlich von Goa) Leider waren bis zum 17. Oktober alle Zuege ausgebucht und wir mussten uns ein ganz teures kaufen, aber es war uns wirklich wichtig uns so legten wir halt doch 30 Euro aus. (In Indien eine Menge Geld, pro Tag brauchen wir nie mehr wie 20 Euro).

In Indien reist jeder mit dem Zug oder mit der Bahn und so muss man schon frueh reservieren. Wieder etwas gelernt, wir haben auch gleich wieder Retourticket gebucht, dass wir rechtzeitig zum Flughafen Richtung Sydney kommen.

Die gesamte Zugfahrt dauerte uns 20 Stunden, aber die Stunden vergingen wie im Fluge. Wir lernten zwei nette Inder kennen. Einer war so eine Art Guide und er erstellte fuer unsere restlichen Tage in Indien eine komplette Tour, was wir in Kerala alles sehen sollten. Praktisch! Einen privaten Guide mit sehr guten Insiderinformationen. Normalerweise leben wir ja von unserer Bibel (Lonleyplanet), aber in diesem Fall vertrauten wir ganz und gar Rahdam.

Unser Weg aenderte sich also, angekommen in Trivandum setzten wir unsere Reise weiter an den suedlichsten Punkt von Indien. Nach Kanyakumari (Bundesstaat Tamil Nadu). An diesem Ort gibt es die schoensten Sonnenauf- und untergaenge, zudem treffen sich dort 3 Meere (Arabischer Ozen, Indischer Ozean undBengalmeer). Grund genug um weitere 6 Stunden auf uns zu nehmen. Dort angekommen, schafften wir es dann rechtzeitig den Sonnenuntergang uber den Meer zu sehen. Ausserdem gibt es dort zwei Felsen mitten im Meer wo ein Tempel und eine Statue drauf sind. Echt beeindruckend. Heute sind wir wieder um 5 Uhr morgends aus den Federn geklettert (ist nicht schwer gefallen, weil die Menschen dort feiern gerade ein festival und es ist dort von morgends um halb 5 bis 24 Uhr laute Musik, wie in einer Moschee, zu hoeren) um auch den Sonnenaufgang ueber den meer zu sehen. Zu unserem Erstaunen, war um diese Zeit bereits das ganze Dorf + viele Touristen auf den Fuessen. Jeder will dies erleben und weiters ist dieser Ort so eine Art Pilgerstaette zu dem Tempel am Meer.

Der Sonnenaufgang war wunderschoen, zudem konnten wir die Fischer beobachten, wie sie die frische Ware ans Land brachte. Wir sahen auch eine riesengrosse Schildkroete, ich hatte so Mitleid, dass ich sie fast wieder zurueck ins Meer getan haette, aber Daniel hinderte mich daran. Er meinte, dann haetten wir die Inder am Hals :-)

Um 9 Uhr war fuer uns bereits Mittag und wir fuhren mit dem Bus wieder 5 Stunden zurueck nach Trivandum (Kerala). Im Bus lernten wir ein Tiroler Paerchen in unserem Alter kennen. Machen auch fuer ein Jahr Around the World. Sind echt nett und so entschlossen wir spontan die naechsten Tage gemeinsam zu verbringen.

Ueber die naechsten Abenteuer werden wir wieder berichten!

Wir gehen jetzt auf ein Bier (im Verhaeltnis ziemlich teuer, 1 Euro)

Liebe Gruesse

Bettina & Daniel

 

Vom Sonnenbrand geheilt! Oktober 12, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 2:36

Hallo!
Diesmal nur ein kurzer Bericht. Uns geht es nach zwei Tagen nur im Hotel wieder so halbwegs gut. Eigentlich wollten wir am Mittwoch ja nach Suedgoa, aus diesem Plan ist leider nichts geworden. Wir beide lagen zwei Tage mit Joghurt und viel AfterSun wie zwei gestrandete Wale im Bett. Wir hatten richte Brandblasen und konnten kaum Sitzen, , geschweige den gehen von unserem Sonnenbrand. Waren echt zwei harte Tage, aber heute haben wir soeben das Paradies entdeckt und sind fuer die letzten beiden Tagen entschaedigt!
Wir sind jetzt in Palolem und fuehlen uns wirklich wie im Paradies. Einsamer langer Sandstrand mit vielen Huetten die jedoch noch fertig gestellt werden muessen. Die Saison faengt hier am 15. Oktober an. Dann ist es soweit und wir koennen unsere Huette beziehen!
Die Reise hierher war nicht lange, aber in dem Bus wie Sardinen aufgeschlichtet, eine echte Heruausforderung, weil Daniels Beine hier viel zu lange sind!
Mehr gibt es in Kuerze unser Cocktail wird soeben serviert :-)
Bis bald,
Bettina & Daniel

 

Goa ist fein … Oktober 9, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 1:00

Hallo!

 So, nach ein paar Tagen relaxen melden wir uns zurueck. In den letzten Tagen erkundeten wir mit dem Motorrad oder besser gesagt Roller Nordgoa. Wir sind hier in Calangute Beach, sind aber die meiste Zeit im Land unterwegs. Wir haben uns hier die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten und vieles mehr angesehn und geniessen die Indische Kultur. Hier gibt es fast an jeder Strassenecke einen Tempel oder Kirche. Das Indische Essen ist fuer uns ein Traum, viel Reis und Gewuerze die alle Geschmacksknospen erst so richtig aufleben lassen. Beim Essen sparen wir mittlerweile nicht mehr, dafuer schlafen wir lieber in Baracken :-) Nein, kleiner Scherz! Wir leben hier recht gut und je mehr wir vom Land sehen, desto mehr lernen wir es lieben. Leider ist die Zeit viel zu kurz, denn wir moechten noch wahnsinnig gerne in den Norden, doch die grosse Distanz behindert uns dabei. Werden wir dann bei unserer naechsten Reise erkunden; -) Anjuna Beach

Die Goaner sind recht nette Leute, viele moechten dich zwar ueber den Tisch ziehen, aber im Landesinneren kannst du immer Hilfe von ihnen erwarten, auch ohne Bares. Hilfe brauchten wir bei unseren Ausfluegen durch Goa schon so manche, weil wir die Strassenschilder nicht lesen koennen bzw. kaum welche vorhanden sind oder als uns der Roller im Stich gelassen hat. Generell ist es schon ein sehr riskantes Unterfangen hier in Indien mit dem Moped zu fahren. Es kann schon sein dass die Strasse voll mit Kuehen, Hunden usw. ist und man warten muss bis diese auf die Seite gehen. Aber es zahlt sich auf alle Faelle aus. Man entdeckt viele schoene und interessante Orte und sieht viel von der Landschaft. Goa ist mit den gruenen Huegeln und Wiesen und Palmenwaelder wirklich wunderschoen. Immer wieder ziehen sich kleine Fluesse durch die Landschaft und bunte Haeuser verfeinern das Bild. Nicht zu vergessen, sind jedoch die armen Menschen in den Huetten und der endlose dreck. Aber man gewoehnt sich rasch daran und erfreut sich mehr an den einfachen Dingen, wie Wasser in der Plastikflasche! Zu unserem Glueck  faengt die Saison erst so Richtig Anfang November an, und es gibt noch fast leere Straende und wir finden hier auch unsere Ruhe. Hier in Goa in der Vorsaison sind alle auf den Fuessen um die vom Monsun zerstoerten Haeuser bzw. die Hotels und Guesthouses fuer die vielen Touristen wieder aufzubauen und neu zu renovieren. Nur viele Inder sind hier schon auf Urlaub, sie wollen andauern ein Foto mit uns „Weissen Europaeer“machen, es ist mit der zeit ziemlich laestig und teilweise kommen wir uns vor wie im zoo. Heute am Strand vergingen keine 5 Minuten wo Indische Touristen kamen und uns fragten ob sie ein Foto machen koennen. Wir sind heute zum ersten Mal am Strand gelegen und haben die Sonne die heute zum ersten Mal den ganzen Tag gescheint hat,  genossen und uns einen ziemlichen Sonnenbrand geholt. *Autsch* Ja, was FullmoonPartys angeht, sind wir leider ein bisschen zu frueh dran, aber keine Sorge wir haben schon ordentlich Party am Strand gefeiert. Unser ziemlich drunken Steve (Englaender) hat uns schon mit dem Partyleben von Goa bekannt gemacht.  Party am Strand von Goa! Schon ziemlich laessig am Strand mit einer Wasserpfeife mit allen Geschmacksrichtungen ;-) (Aber keine Sorge – ich bin noch immer stolze Nichtraucherin:-)!!! Morgen werden wir wieder weiter Richtung Sueden aufbrechen. Wir moechten mit dem Bus nach Palolim (Suedgoa) und uns dort eine Strohhuette am Strand mieten. Mal schauen, ob wir eine feine Huette finden! So ihr Lieben, wir hoffen ihr habt durch unsere Berichte einen kleinen Eindruck bekommen wie wir hier leben bzw. wir unsere Zeit verbringen. Wir hoffen euch gehts gut und freuen uns auf Nachrichten von daheim! Bis bald, Bettina & Daniel P.S.: Ein paar Fotos haben wir ins Fotoalbum unter Indien raufgeladen! Leider dauert das Raufladen hier eine Ewigkeit und so sinds wirklich nur ein paar wenige Fotos geworden!

 

Kulturschock ueberstanden! Oktober 4, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 2:00

Hallo ihr Lieben!

Sind gesund und munter in Goa angekommen!

Die letzten beide Tage waren ziemlich anstrengend. Wir legten so einige Kilometer zurueck.

Aber nun ausfuehrlich: Mumbai (Bombay) heisst seit 1995 offiziell so. Die Stadt kann man kaum beschreiben. Verlaesst man das Flughafengebauede sieht man eine andere Welt. Man denkt man ist auf einen anderen  Planeten. Wir haben im vorhinein bereits Berichte im Fernsehen gesehen, aber sieht man eine solche Armut selbst ist das noch einmal ganz etwas anderes.

Die Luft kann man kaum Atmen, Mumbai erstickt foermlich an Autoabgasen. Es ist unbeschreiblich! Ueberall an den Strassenecken liegen Menschen im Muell herum und kleine Kinder bzw. Behinderte Menschen betteln dich um Geld an.

Als wir ueber eine Stunde mit dem Taxi durch die Stadt fuhren, waren wir unfaehig zu sprechen. Daniel und ich hatten Muehe das alles wirklich zu begreifen. Es verschlug uns  buchstaeblich die Sprache! Die vielen Slums inmitten von riesigen Hochhausern. Eine Stadt mit echten Gegensaetzen!

Der Verkehr in Mumbai ist ein einziges Chaos. Es gibt keine Verkehrszeichen und es wird nur durch Huplaute der Verkehr geregelt. Als Fussgaenger hat man Muehe, nicht ueberfahren zu werden.

Das einzige was wir uns in Mumbai anschauten, war das Gateway of India. Das 24 m hohe Tor im britisch-indischen Baustil liegt am Ufer des alten Hafens und ist ein Symbol der Begruessung, als zur Kolonialzeit die Westler mit dem Schiff kamen. Vom Gateway aus legen eine Menge Ausflugsschiffe zur Insel Elephanta ab, wir gaben uns dieses Gedraenge aber nicht!

Der Tag an dem wir ankamen, war noch dazu ein Feiertag und somit waren die Strassen nochmal um tausende Menschen voller. Die Inder feierten den Geburtstag von Mahatma Ghandi. Dies erfuhren wir jedoch erst spaeter!

Ja, so war unser erster Tag, und wir hatten wirklich Muehe um diesen Schock erst zu verdauen.

Die Zeiten der Zugfahrt kann man auch nicht wirklich ernst nehmen. Wir fuhren statt 10 Stunden, echte 13,5 Stunden mit der Konkan-Railway von Mumbai nach Goa.

 www. konkanrailway.com

Noch dazu nahmen wir zweite Klasse nur Sitzplaetze! In Europa wuerde eine solche Bahn gar nicht mehr fahren duerfen, aber wir empfanden es gar nicht mehr so schlimm. Wir wollten nur eins: Raus aus dieser Stadt!

Die Zugfahrt verging eigentlich wie im Fluge. Als wir aus der Stadt rauskamen und endlich die Slums hinter uns liesen wuschs unsere Stimmung. Mit jedem Kilometer fuehlten wir uns freier und wir bekamen endlich wieder Luft!

Je naeher wir nach Suedindien kamen, desto frischer, saftiger und gruener erstrahlte Indien. Jetzt konnten wir endlich was vom richtigen Indien sehen. Die Eisenbahnstrecke faehrt zwischen den saftig gruenen Weiden, Wiesen, Waeldern bzw. Bueschen und Steppen. Die Landschaft einfach wunderschoen! Zwischendurch sieht man noch etliche, riesige Wasserpfuetzen vom Monsunregen.

Ja und dann waren wir endlich da. Massen von Menschen stroemten mit uns aus dem Bahnhof von Goa. Wir nahmen die erst beste Rikscha und suchten uns ein nettes Zimmer.

Hier in Goa sieht es viel anders als in Mumbai aus. Wir haben endlich das Gefuehl angekommen zu sein. Heute regnete es bis am Nachmittag, dann erkundeten wir mal die Gegend. Der Strand an dem wir sind – Calangute Beach, ist laut Reisefuehrer der schoenste hier. Na, mal schauen was wir noch alles finden werden!

Ja, ihr lieben zu Hause, wie ihr merkt wir sind angekommen. Wir tauchen nun ein in die indische Tradition und lassen uns einfach treiben. Was wir bis jetzt gesehen haben, bietet Indien eine Menge schaetze. Wir freuen uns darauf sie zu entdecken!

Bis bald,

Bettina & Daniel

P.S.: Danke fuer eure vielen Beitraege bzw. Nachrichten. Sie geben uns viel Kraft und wir freuen uns sehr darueber!

Entschuldigt die Rechtschreibung, aber die haben andere Tastaturen! Gar nichts so leicht mit diesen Dingern :-)

 

Wir sind gut angekommen! Oktober 2, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 1:03

Hallo ihr lieben!

Frueher als geplant landeten wir in Mumbai. Nachdem wir als letzten die Ruckaecke in empfang nahmen, ging es los, wir zwei Landeier in der grossen, pulsierenden und vor allem stinkenden Stadt. Sofort wollten wir raus aus dem Zentrum und so landeten wir in Colaba. (suedlichster Stadtteil von Mumbai). Man kann es mit Worten kaum beschreiben, wie arg der Kulturschock ist, aber wir werden weiter berichten!

Nachdem wir unbedingt Geld sparen wollten und dann unser Zimmer sahen verging uns das Lachen. Daheim wuerden wir nicht einmal ein Tier in dieser Behausung schlafen lassen, aber was solls. Was uns nicht umbringt macht uns nur noch haerter.

Hundemuede hielten wir es kaum 5 Minuten in unserem Zimmer aus und so machten wir uns gleich darauf auf den Weg um uns einen Zug nach Goa zu reserviern. Morgen um 4 Uhr frueh Ortszeit gehts los nach Goa.

Wenn es so weiter geht wie heute, werden wir bestimmt mit 10 kg weniger heim kommen. Wir wussten nicht, wie wir unser Essen zu uns nehmen sollten und jeder beobachtete uns mit Argusaugen. Echt wahnsinn!

So ihr Lieben, nun wisst ihr dass wir gut angekommen sind und uns doch noch recht fremd hier in Indien fuehlen. Aber wir trotzdem gluecklich sind, diesen Schritt gemacht zu haben.

Machts gut, bis bald,

Bettina & Daniel

P.S.: Fotos werden folgen!