Our trip to the east of the world!

Indien – Australien – Neuseeland – Bali – Thailand

Sydney wir kommen wieder … November 3, 2007

Gespeichert unter: Australien — DaNini @ 8:52

Sind heute morgen sehr zeitig mit dem Bus nach Port Macquarie gefahren. Liegt 430 km noerdlich von Sydney. Wir haben im vorhinein ein Hostel gebucht und sind mit der Auswahl sehr zufrieden. Der Eigentuemer war selbst einmal fuer laengere Zeit Backpacker und sogar fuer 3 Wochen in Linz.  Er fuehrt nun ein sehr familiaer gehaltenes Hostel. Hier fuehlt man sich wie in einer grossen Familie. Fehlt nur mehr der Hund *grins*

Nein im Ernst. Wir haben beide das Gefuehl jetzt geht das Backpackerleben so richtig los. In Sydney haben wir ja sozusagen „Verschnaufpause“ mit Unterkunft suchen  gehabt. Fuer eine Woche am selben Ort – ist sozusagen Urlaub fuer uns.

Haben heute das erste mal etwas anderes gekocht als Nudeln. Wir haben uns einen Putenstreifensalat wie daheim gemacht. MMMhhhhhhh soooooo lecker!! (Ausserdem tut es unserer Figur auch gut)  Das ganze FastFood und vorallem in Indien dreimal Essen gehen macht sich bereits bemerkbar – wir haben beide etliche Kilos zugelegt. Ich sogar noch mehr wie Daniel – ich fuehr es aufs Nichtraucherleben zurueck. Shit happens!

Wo wir doch gleich beim Essen sind, muessen wir euch berichten, was wir heute erlebt haben: In Port Macquarie ist das einzige Koalahospital der Welt und in dem waren wir heute um 15 Uhr zur Fuetterungszeit. Die suessen Koalas sind einfach zu niedlich, ich hab mich richtiggehend in sie verliebt. Man muss richtig glueck haben, dass man die suessen Dinger munter erwischt und heute waren alle munter und haben gefressen. Sooo niedlich!!

Den Weg dorthin haben wir mit den Raedern zurueck gelegt. War auch ein ganz neues Abenteuer, besonders weil man sich erst daran gewoehnen muss, dass die hier links fahren! Automatisch schaut man immer zuerst links, was aber gefaehrlich werden kann, da die autos von rechts kommen (versteht ihr was ich meine?)

Wir habens heil ueberstanden. Dafuer sind wir plitsche platsche nass geworden, sind in ein Gewitter gekommen. Aber wir habens genossen und sind wie kleine Kinder wie wild durch die Gegend gefahren - nach dem grossen Regen war es dann noch heisser wie davor. Wir haben ordentlich geschwitzt, aber dafuer purzeln die Pfunde :-)

Ich hab euch ja geschrieben, dass wir einen Trip in die Blue Mountain machen. Wir waren den ganzen Tag ueber da und erlebten dort einen unvergesslich schoenen und anstrengenden Tag. Wir wanderten den ganzen Tag im Busch und genossen und staunten ueber die unverwechselbare schoene Natur. Es gibt einige Wasserfaelle und die Three Sisters (drei Felsen) dienten uns als Orientierung damit wir nicht verloren gingen.  Es gibt eine Legende von den Aboriginies zu den Three sistern: Man sagt, dass die drei Felsen versteinerte Schwestern sind. Der Vater soll seine drei Toechter als Strafe versteinert haben. Wenn man es sich fest einredet glaubt man die Form dreier frauen zu erkennen.

Ausserdem befindet sich in den Blue Mountains die steilste Eisenbahn der Welt. Wir haben natuerlich nicht gespart und haben uns ein Ticket fuer die Bahn und Gondel gekauft. Ist so eine Touristenattraktion, aber wir haben uns gedacht,wenn wir schon mal da sind …

Ja und so verging auch der Tag. Man kann es mit Worten nicht ausdruecken wie wunderschoen es dort war – ich hoffe die Fotos druecken das aus was wir dort bestaunt haben. Am Abend kamen wir beide hundemuede und mit schmerzenden Fuessen heim. Es hat sich aber auf alle Faelle ausgezahlt.

So ich muss jetzt zu einem Ende kommen. Ich koennte heute ewig dahin schreiben – zum einen es unbeschreiblich befreiend ist. Wir erleben hier taeglich so viel Neues, dass es manchmal direkt schwer ist, dies alles zu verarbeiten. Das Schreiben ist eine gute Moeglichkeit und hilft uns dabei. Zum Glueck ist hier das Internet gratis!

 Wir werden wieder berichten.

Bis dahin,

liebe gruesse aus dem wunderbaren Australien

Bettina und Daniel

 

Mehr aus Sydney … Oktober 31, 2007

Gespeichert unter: Australien — DaNini @ 11:34

Hey Mates!

 Heute haben wir mehr Zeit und Ruhe und koennen euch wieder auf den neuesten Stand bringen.

Also, heute haben wir uns den Greyhandpass (Buspass) fuer die Ostkueste gecheckt. Langsam aber sicher muessen wir Abschied nehmen von Sydney. Unsere Reise fuehrt uns Richtung Cairns mit vielen Zwischenstopps. Der erste Stopp wird in Port Marquarie sein. In Byron Bay werden wir dann wieder fuer eine Weile sesshaft werden um endlich das Surfen zu lernen. Daniel und ich koennens kaum mehr erwarten, gerade jetzt wo wir fast jeden Tag die Surfer beobachten koennen.

Heute waren wir endlich im Tarangoo Zoo und konnten die ersten Koalas und Kangaroos beobachten. Es war toll und die Koalas sind noch suesser als wir  gedacht haben. Sie schlafen bis zu 20 Stunden am Tag und den Rest der Zeit fressen sie. Was fuer ein Leben! Der Zoo ist einfach wunderschoen und sehr nett gestaltet –  man hat einen Ausblick ueber Sydney – einfach traumhaft.

Den restlichen Tag haben wir fuer Vorbereitungen fuer die naechsten Reiseziele genutzt. Unter anderem auch mit Waesche waschen, CD’s brennen und was man halt so Sachen zu tun hat als Backpacker.  Uebrigens Winfried, wir haben schon ueber 2000 Fotos gemacht. Es wird viel Arbeit auf dich zukommen :-)

Die letzten Tage waren Daniel und ich etwas angeschlagen. Wir haben uns einen Virus von Indien als Souvenier mitgenommen, wird aber von Tag zu Tag besser – uns kann man einfach nicht ausbremsen. Trotz Unwohlsein haben wir aber leider nicht den Appetit verloren – hier in Sydney gibt es ein Restaurant in der Altstadt (the Rocks) dass bietet Pancakes in allen Variationen. Man kann es nicht beschreiben – die sind einfach teuflisch gut und man kann nicht widerstehen. Wir haben beide etliche Kilos zugenommen und nicht wie gedacht abgenommen :-(     …

Morgen machen wir einen Trip in die Blue Mountains. Freuen uns schon sehr darauf, obwohl wir sehr zeitig aufstehen muessen. Liegt naemlich um die 50 km auserhalb von Sydney.

Wir werden wieder berichten …

… Wie ihr lesen koennt,  gehts uns wie immer gut und wir geniessen noch immer jede Minute die wir gemeinsam etwas Neues erleben duerfen.  …

Bye, Bye

Betti and Daniel

 

Sydney – eine Stadt die alles bietet! Oktober 30, 2007

Gespeichert unter: Australien — DaNini @ 12:51

G’day Mates!

Nach einiger Verzoegerung (ueber einen Tag)  sind wir nun schon fast eine Woche in Sydney! 

Aber ganz zum Anfang: Eigentlich wollten wir ja am 24. Oktober von Mumbai nach Sydney fliegen. Dem war aber leider nicht so. Unser Flug wurde wegen technischen Defekt um einen ganzen Tag verschoben. Wir wurden deshalb  in ein 5 Sterne Hotel in Mumbai fuer einen Tag einquartiert.  Was fuer ein Weltenwechsel. Von einer Bruchbude zu einem Luxusappartment. Als wir zum Flughafen, durch die ganzen Slums fuhren,  hatten wir beide noch mit den Traenen zu kaempfen und dann sassen wir da: Ein Bett so gross wie unser gesamtes zimmer davor, ein Badezimmer aus Marmor und “warmes Wasser“ …. und das Bufett – wir hatten beide zuvor noch nie sowas gesehen. Den Gedanken an die Slums schoben wir beiseite, anders konnten wir das hier nicht aushalten. So genossen wir den letzten Tag in Mumbai. Der Aerger ueber den abgesagten Flug war schnell verflogen.

Naechsten Tag gings dann mit Bus zum Flughafen, wir wollten nun wirklich nach Sydney und waren sehr gespannt darauf. Der Flug war sehr aufregend: 12 Stunden mit vielen Turbulenzen. Kurz vor der Landung wurde uns dann noch mitgeteilt, dass wir nicht in Sydney landen koennen wegen einem Sandsturms, unsere Nerven waren nun wirklich aufs aeusserste gespannt. Wir machten eine Zwischenlandung in Adelaide und warteten im Flieger auf ein besseres Wetter.  3 Stunden spaeter waren wir dann wirklich in Sydney gelandet. Wir konnten es alle kaum glauben, aber eine letzte Panne stand uns noch bevor. Eine Stunde aufs Gepaeck warten – technischer Defekt!

Aus dem Flughafengebaeude raus – standen wir da: Die Stadt von der ich schon so lange getraeumt habe? Von Indien her waren wir es gewohnt, dass wir nicht lange nach einem zimmer suchen mussten, sondern  dass mehrere Leute um einen standen und ein zimmer anboten, aber hier war das nicht so. Alles war so sauber und gepflegt.

Wir machten uns also auf den Weg zu einer Information und suchten uns ein Zimmer. Danke Kerstin uebrigens fuer deinen Tipp – das Wake Up wo wir residieren ist ein Hostel wo sich die ganze Welt trifft. Wir fuehlen uns schon wie daheim!

Ja, und so verbrachten wir die letzten Tage mit Sightseeing. Sydney ist eine Stadt, die bietet einfach alles. Nicht umsonst wird sie auch als die schoenste Stadt der Welt gehandelt. Die Skyline ist ein Wahnsinn und wir fahren hier mit den Faehren wie bei uns mit dem Bus rum. Sydney hat Traumstraende, echt der Hammer und als Daniel die ganzen Surfer und neben dem Strand einen !!!!!!Skaterplatz!!!!!! sah, wussten wir was wir zu tun hatten  ….

…. uns auf die Suche nach einem Job und Wohnung machen. (Ist leider nur ein kleiner Joke von mir … aber schoen waers schon :-( )

Nein im Ernst, was uns an Sydney einfach fasziniert ist, dass es soviele Moeglichkeiten bietet. Die Lebensqualitaet ist hier schon eine andere und die Leute strahlen das auch aus. Die Australier sind ganz, ganz nette Menschen und vor allem sehr hilfsbereit. Sie helfen dir immer und ueberall.

Wir haben in den letzten Tagen alle Sehenswuerdigkeiten abgegrasst und haben dabei so einiges erlebt. Wir durften bei unserem Spaziergang von Bondi-Beach nach Coogee-Beach drei Blauwale sehen. Alle Menschen rundherum waren aus dem Haeuschen, sogar drei Hubschrauber kamen angeflogen um das Spektakel zu erleben. Ist sehr selten, dass sie so nahe an die Kueste kommen. Die Wale waren nur ein paar hundert Meter von den Surfern entfernt. Ein Wahnsinns-Abenteuer.

Ja, und noch etwas „lustiges“ ist uns passiert: Wir wollten eine Abkuerzung zur Railway machen und nahmen einen Lift. Ein Muellmann fuhr mit uns hoch, wir achteten aber nicht darauf, dass er eine Karte fuer den Lift verwendete. Er stieg aus und wir fuhren munter froh weiter.  Oben angekommen dann der grosse Schock – wir waren eingesperrt im Lift. Nach schier endlos langen Minuten riefen wir dann den Emergency Ruf, dieser konnte uns jedoch nicht helfen, weil er nur fuer den defekten Aufzug zustaendig ist. Nach einigen Minuten dann der erloesende Druck und Ruck. Jemand betaetigte den Aufzug und wir konnten wieder raus. Mann, wie uns die Sause ging :-)

Es gibt noch soviele Geschichten zu erzaehlen, aber die gibts dann spaeter wenn wir mehr Zeit und Ruhe haben. Es gibt soviele Dinge hier zu erkunden, dass wir kaum Zeit  fuer die Berichterstattung finden.

So, wir hoffen euch daheim gehts allen gut.

Bis bald,

Bettina und Daniel

 

Time is over now – in India … Oktober 24, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 7:16

Ja, und jetzt ist wirklich der Tag gekommen, wo wir Indien verlassen muessen. Wir sind beide schon sehr traurig darueber, weil wir haetten es noch ein Weilchen laenger aushalten koennen.

Wo sollen wir anfangen, die letzten Tage waren sehr erlebnisreich aber auch anstrengend. Wir packten noch so viel wie moeglich in unsere uebrige Zeit, sodass Schlaf Mangelware war.

Die zwei Tage in Trivandrum mit Pezi und Georg, aus Tirol waren sehr angenehm. Wir besuchten einen Zoo und auch ein Museum. Der Naturpark Veli hats uns dann echt angetan. Sooo sauber und gruen – ein schoenes Gefuehl in einer Stadt. Nur ich (Bettina)bekam dann leider den Durchfall – mit Antibiotika ging es dann aber relativ schnell vorbei, ohne peinlichen Zwischenfall :-)

Dann gings fuer uns auch schon weiter Noerdlich nach Alleppey um von dort aus ein Hausboot auf den Backwaters zu mieten. Da es ein Traum von uns war, sparten wir dabei nicht und wir buchten ein Boot fuer uns allein fuer einen Tag und eineNacht, inklusive Crew (Kaepten, Koch, Mann fuer alles)

Unser Boot in den Backwaters

Wie kann man es nur beschreiben, es war einfach nur wunderbar. Wir fuehlten uns wie im Maerchen und wissen nun wie es sich anfuehlt ein Koenig und Koenigin zu sein. Wir wurden von vorne bis hinten bedient und konnten uns allein auf die Gegend konzentrieren. Fast war es uns schon peinlich, sich so verwoehnen zu lassen. Zu Mittag assen wir von frischgepfluegten Banannenblaettern und  zum Dinner wurde uns ein 16 Euro teurer Humer serviert. Einfach nur himmlisch. Ueber Nacht legten wir an einem Seitenarm direkt vor einem grossen See, ganz abgelegen an. Daniel und ich liesen uns es natuerlich nicht nehmen und bestaunten den Sonnenaufgang. Direkt ueber einem Reisfeld.

So wohl wir uns fuehlten, so schnell ging auch die Zeit vorbei und bereits am vormittag befanden wir uns, mit unseren Rucksaecken, auf der Suche nach einem Tuk-Tuk-Ferrarie, welche uns nach Cochin chauffieren sollte. Normalerweise reisten wir bisher immer nur mit Bus und Bahn bei weiteren Strecken, aber diesmal fuhren wir mit der Rikscha. Einmal wird man verwoehnt, da kann man nicht mehr genug davon haben :-)

In Cochin machten wir ein Sightseeing der schnelleren Art und wir stellten uns bereits geistig darauf ein, die naechsten 2 Tagen, sprich 40 Stunden im Zug zu verbringen. Kein Mensch, nicht mal die Inder selbst fahren so weite Strecken mit einem Sleeper-Ticket (schlechteste Ausstattung und billigstes Ticket) mit dem Zug. Aber indem wir die letzten Tagen so geprasst haben mussten wir sparen. (Nein, kleiner Scherz – wir wussten im vorhinein nicht, dass wir solange unterwegs sind und haben einfach reserviert)

Wir fuhren also 2 Tage mit dem Zug quer durch das ganze Land. Die Zugfahrten „geniessen“ wir immer. Man sieht so viel vom Land (morgends der erste Blick aus dem Fenster: Ein Feld hinter den Slums, wo du dann 20 Menschen siehst die ihr Geschaeft verrichten. Mmmhh da schmeckt das Fruehstueck dann :-) )und macht interessante Bekanntschaften. Die 40 Stunden waren teilweise dann aber doch eine physische und psychische Herausforderung. Staendig kommen Bettler in den Zug und wollen Geld, ausserdem wollen hunderte Verkaeufer ihre Ware (Essen, Getraenke, Schmuck uvm.) an den Mann bringen.

Trotzdem kann uns hier in Indien nichts unsere Laune verderben, wir nehmen hier alles mit Humor, anders wuerde man es auch nicht ueberstehen.

Ja, und dann kam der Moment wir stiegen um 4 Uhr in der Frueh aus dem Zug in Mumbai. Wir dachten, nach den 3 Wochen wuerde uns nichts mehr so schnell aus der Fassung bringen, aber Mumbai schafft es immer wieder. Wir fuhren mit dem Taxi durch die Stadt, ueberall lagen die Menschen auf der Strasse, Gehsteigen, Baenken … Der Gestank ist fuerchterlich. Uns graute nur.  Natuerlich zockte uns der Taxifahrer volle ab, aber uns war es egal, wir wollten einfach nur mehr schlafen. Das Loch mit zwei Betten war fuer uns fast wie das Paradies.

Frisch und munter und ausgeschlafen, machen wir noch eine kleine Sightseeing-Tour und dann gehts ab zum Flughafen.

Sydney wir kommen!

Bettina & Daniel

 

Kerala ein neuer Bundesstaat! Oktober 17, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 3:40

Palolem bietet viel zu entdecken, so machten Daniel und ich wieder viele Erkundungstouren zu Fuss, sowie unseren geliebten Roller. Der Verkehr hier in Indien ist wahrlich sehr rau und zudem Linksverkehr. Die Autos fahren sehr eng – es gibt keine Strasse die nicht mit mindestens zwei bis drei Autos parallel zu passieren waeren, aber wenn man sich dem fuegt und eine Hupe besitzt,  ist es kein Problem.

In Palolem hatten wir unsere erste richtige Kokosnuss geknackt. Ein paar Einheimische hatten uns gezeigt wie man richtig eine Kokosnuss knackt. Mmmmhh wenn man selbst die Kokosnuss pfluegt schmeckt sie nachher umso besser. Zudem bestiegen wir den Affenhuegel, aber leider hatten wir kein Glueck und wir sahen keine Affen.

Mit dem Roller fuhren wir wieder quer durch das Landesinnere und zudem zu einem noch nicht entdeckten Strand.  Dort fuehlten wir uns wie Robinson Cruiso himself. Es war wunderschoen und Daniel ging dort auch auf Bananenernte. Leider waren sie noch nicht reif!

So schoen es auch in Palolem und Umgebung war, so wollten wir uns dennoch wieder in Bewegung setzen. Wir sind wie zwei kleine Kinder, wir wollen so viel wie moeglich sehen und koennen einfach nicht still halten. Mit jedem Kilometer den wir zuruck legen fuehlen wir uns freier und besser. Wir geniesen es jeden Tag neue Sachen zu entdecken und erfreuen uns an jedem noch so kleinen
Ding, das wir neu dazu lernen.

Also reservierten wir ein Ticket nach Trivandrum (Bundesstaat Kerala – suedlich von Goa) Leider waren bis zum 17. Oktober alle Zuege ausgebucht und wir mussten uns ein ganz teures kaufen, aber es war uns wirklich wichtig uns so legten wir halt doch 30 Euro aus. (In Indien eine Menge Geld, pro Tag brauchen wir nie mehr wie 20 Euro).

In Indien reist jeder mit dem Zug oder mit der Bahn und so muss man schon frueh reservieren. Wieder etwas gelernt, wir haben auch gleich wieder Retourticket gebucht, dass wir rechtzeitig zum Flughafen Richtung Sydney kommen.

Die gesamte Zugfahrt dauerte uns 20 Stunden, aber die Stunden vergingen wie im Fluge. Wir lernten zwei nette Inder kennen. Einer war so eine Art Guide und er erstellte fuer unsere restlichen Tage in Indien eine komplette Tour, was wir in Kerala alles sehen sollten. Praktisch! Einen privaten Guide mit sehr guten Insiderinformationen. Normalerweise leben wir ja von unserer Bibel (Lonleyplanet), aber in diesem Fall vertrauten wir ganz und gar Rahdam.

Unser Weg aenderte sich also, angekommen in Trivandum setzten wir unsere Reise weiter an den suedlichsten Punkt von Indien. Nach Kanyakumari (Bundesstaat Tamil Nadu). An diesem Ort gibt es die schoensten Sonnenauf- und untergaenge, zudem treffen sich dort 3 Meere (Arabischer Ozen, Indischer Ozean undBengalmeer). Grund genug um weitere 6 Stunden auf uns zu nehmen. Dort angekommen, schafften wir es dann rechtzeitig den Sonnenuntergang uber den Meer zu sehen. Ausserdem gibt es dort zwei Felsen mitten im Meer wo ein Tempel und eine Statue drauf sind. Echt beeindruckend. Heute sind wir wieder um 5 Uhr morgends aus den Federn geklettert (ist nicht schwer gefallen, weil die Menschen dort feiern gerade ein festival und es ist dort von morgends um halb 5 bis 24 Uhr laute Musik, wie in einer Moschee, zu hoeren) um auch den Sonnenaufgang ueber den meer zu sehen. Zu unserem Erstaunen, war um diese Zeit bereits das ganze Dorf + viele Touristen auf den Fuessen. Jeder will dies erleben und weiters ist dieser Ort so eine Art Pilgerstaette zu dem Tempel am Meer.

Der Sonnenaufgang war wunderschoen, zudem konnten wir die Fischer beobachten, wie sie die frische Ware ans Land brachte. Wir sahen auch eine riesengrosse Schildkroete, ich hatte so Mitleid, dass ich sie fast wieder zurueck ins Meer getan haette, aber Daniel hinderte mich daran. Er meinte, dann haetten wir die Inder am Hals :-)

Um 9 Uhr war fuer uns bereits Mittag und wir fuhren mit dem Bus wieder 5 Stunden zurueck nach Trivandum (Kerala). Im Bus lernten wir ein Tiroler Paerchen in unserem Alter kennen. Machen auch fuer ein Jahr Around the World. Sind echt nett und so entschlossen wir spontan die naechsten Tage gemeinsam zu verbringen.

Ueber die naechsten Abenteuer werden wir wieder berichten!

Wir gehen jetzt auf ein Bier (im Verhaeltnis ziemlich teuer, 1 Euro)

Liebe Gruesse

Bettina & Daniel

 

Vom Sonnenbrand geheilt! Oktober 12, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 2:36

Hallo!
Diesmal nur ein kurzer Bericht. Uns geht es nach zwei Tagen nur im Hotel wieder so halbwegs gut. Eigentlich wollten wir am Mittwoch ja nach Suedgoa, aus diesem Plan ist leider nichts geworden. Wir beide lagen zwei Tage mit Joghurt und viel AfterSun wie zwei gestrandete Wale im Bett. Wir hatten richte Brandblasen und konnten kaum Sitzen, , geschweige den gehen von unserem Sonnenbrand. Waren echt zwei harte Tage, aber heute haben wir soeben das Paradies entdeckt und sind fuer die letzten beiden Tagen entschaedigt!
Wir sind jetzt in Palolem und fuehlen uns wirklich wie im Paradies. Einsamer langer Sandstrand mit vielen Huetten die jedoch noch fertig gestellt werden muessen. Die Saison faengt hier am 15. Oktober an. Dann ist es soweit und wir koennen unsere Huette beziehen!
Die Reise hierher war nicht lange, aber in dem Bus wie Sardinen aufgeschlichtet, eine echte Heruausforderung, weil Daniels Beine hier viel zu lange sind!
Mehr gibt es in Kuerze unser Cocktail wird soeben serviert :-)
Bis bald,
Bettina & Daniel

 

Goa ist fein … Oktober 9, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 1:00

Hallo!

 So, nach ein paar Tagen relaxen melden wir uns zurueck. In den letzten Tagen erkundeten wir mit dem Motorrad oder besser gesagt Roller Nordgoa. Wir sind hier in Calangute Beach, sind aber die meiste Zeit im Land unterwegs. Wir haben uns hier die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten und vieles mehr angesehn und geniessen die Indische Kultur. Hier gibt es fast an jeder Strassenecke einen Tempel oder Kirche. Das Indische Essen ist fuer uns ein Traum, viel Reis und Gewuerze die alle Geschmacksknospen erst so richtig aufleben lassen. Beim Essen sparen wir mittlerweile nicht mehr, dafuer schlafen wir lieber in Baracken :-) Nein, kleiner Scherz! Wir leben hier recht gut und je mehr wir vom Land sehen, desto mehr lernen wir es lieben. Leider ist die Zeit viel zu kurz, denn wir moechten noch wahnsinnig gerne in den Norden, doch die grosse Distanz behindert uns dabei. Werden wir dann bei unserer naechsten Reise erkunden; -) Anjuna Beach

Die Goaner sind recht nette Leute, viele moechten dich zwar ueber den Tisch ziehen, aber im Landesinneren kannst du immer Hilfe von ihnen erwarten, auch ohne Bares. Hilfe brauchten wir bei unseren Ausfluegen durch Goa schon so manche, weil wir die Strassenschilder nicht lesen koennen bzw. kaum welche vorhanden sind oder als uns der Roller im Stich gelassen hat. Generell ist es schon ein sehr riskantes Unterfangen hier in Indien mit dem Moped zu fahren. Es kann schon sein dass die Strasse voll mit Kuehen, Hunden usw. ist und man warten muss bis diese auf die Seite gehen. Aber es zahlt sich auf alle Faelle aus. Man entdeckt viele schoene und interessante Orte und sieht viel von der Landschaft. Goa ist mit den gruenen Huegeln und Wiesen und Palmenwaelder wirklich wunderschoen. Immer wieder ziehen sich kleine Fluesse durch die Landschaft und bunte Haeuser verfeinern das Bild. Nicht zu vergessen, sind jedoch die armen Menschen in den Huetten und der endlose dreck. Aber man gewoehnt sich rasch daran und erfreut sich mehr an den einfachen Dingen, wie Wasser in der Plastikflasche! Zu unserem Glueck  faengt die Saison erst so Richtig Anfang November an, und es gibt noch fast leere Straende und wir finden hier auch unsere Ruhe. Hier in Goa in der Vorsaison sind alle auf den Fuessen um die vom Monsun zerstoerten Haeuser bzw. die Hotels und Guesthouses fuer die vielen Touristen wieder aufzubauen und neu zu renovieren. Nur viele Inder sind hier schon auf Urlaub, sie wollen andauern ein Foto mit uns „Weissen Europaeer“machen, es ist mit der zeit ziemlich laestig und teilweise kommen wir uns vor wie im zoo. Heute am Strand vergingen keine 5 Minuten wo Indische Touristen kamen und uns fragten ob sie ein Foto machen koennen. Wir sind heute zum ersten Mal am Strand gelegen und haben die Sonne die heute zum ersten Mal den ganzen Tag gescheint hat,  genossen und uns einen ziemlichen Sonnenbrand geholt. *Autsch* Ja, was FullmoonPartys angeht, sind wir leider ein bisschen zu frueh dran, aber keine Sorge wir haben schon ordentlich Party am Strand gefeiert. Unser ziemlich drunken Steve (Englaender) hat uns schon mit dem Partyleben von Goa bekannt gemacht.  Party am Strand von Goa! Schon ziemlich laessig am Strand mit einer Wasserpfeife mit allen Geschmacksrichtungen ;-) (Aber keine Sorge – ich bin noch immer stolze Nichtraucherin:-)!!! Morgen werden wir wieder weiter Richtung Sueden aufbrechen. Wir moechten mit dem Bus nach Palolim (Suedgoa) und uns dort eine Strohhuette am Strand mieten. Mal schauen, ob wir eine feine Huette finden! So ihr Lieben, wir hoffen ihr habt durch unsere Berichte einen kleinen Eindruck bekommen wie wir hier leben bzw. wir unsere Zeit verbringen. Wir hoffen euch gehts gut und freuen uns auf Nachrichten von daheim! Bis bald, Bettina & Daniel P.S.: Ein paar Fotos haben wir ins Fotoalbum unter Indien raufgeladen! Leider dauert das Raufladen hier eine Ewigkeit und so sinds wirklich nur ein paar wenige Fotos geworden!

 

Kulturschock ueberstanden! Oktober 4, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 2:00

Hallo ihr Lieben!

Sind gesund und munter in Goa angekommen!

Die letzten beide Tage waren ziemlich anstrengend. Wir legten so einige Kilometer zurueck.

Aber nun ausfuehrlich: Mumbai (Bombay) heisst seit 1995 offiziell so. Die Stadt kann man kaum beschreiben. Verlaesst man das Flughafengebauede sieht man eine andere Welt. Man denkt man ist auf einen anderen  Planeten. Wir haben im vorhinein bereits Berichte im Fernsehen gesehen, aber sieht man eine solche Armut selbst ist das noch einmal ganz etwas anderes.

Die Luft kann man kaum Atmen, Mumbai erstickt foermlich an Autoabgasen. Es ist unbeschreiblich! Ueberall an den Strassenecken liegen Menschen im Muell herum und kleine Kinder bzw. Behinderte Menschen betteln dich um Geld an.

Als wir ueber eine Stunde mit dem Taxi durch die Stadt fuhren, waren wir unfaehig zu sprechen. Daniel und ich hatten Muehe das alles wirklich zu begreifen. Es verschlug uns  buchstaeblich die Sprache! Die vielen Slums inmitten von riesigen Hochhausern. Eine Stadt mit echten Gegensaetzen!

Der Verkehr in Mumbai ist ein einziges Chaos. Es gibt keine Verkehrszeichen und es wird nur durch Huplaute der Verkehr geregelt. Als Fussgaenger hat man Muehe, nicht ueberfahren zu werden.

Das einzige was wir uns in Mumbai anschauten, war das Gateway of India. Das 24 m hohe Tor im britisch-indischen Baustil liegt am Ufer des alten Hafens und ist ein Symbol der Begruessung, als zur Kolonialzeit die Westler mit dem Schiff kamen. Vom Gateway aus legen eine Menge Ausflugsschiffe zur Insel Elephanta ab, wir gaben uns dieses Gedraenge aber nicht!

Der Tag an dem wir ankamen, war noch dazu ein Feiertag und somit waren die Strassen nochmal um tausende Menschen voller. Die Inder feierten den Geburtstag von Mahatma Ghandi. Dies erfuhren wir jedoch erst spaeter!

Ja, so war unser erster Tag, und wir hatten wirklich Muehe um diesen Schock erst zu verdauen.

Die Zeiten der Zugfahrt kann man auch nicht wirklich ernst nehmen. Wir fuhren statt 10 Stunden, echte 13,5 Stunden mit der Konkan-Railway von Mumbai nach Goa.

 www. konkanrailway.com

Noch dazu nahmen wir zweite Klasse nur Sitzplaetze! In Europa wuerde eine solche Bahn gar nicht mehr fahren duerfen, aber wir empfanden es gar nicht mehr so schlimm. Wir wollten nur eins: Raus aus dieser Stadt!

Die Zugfahrt verging eigentlich wie im Fluge. Als wir aus der Stadt rauskamen und endlich die Slums hinter uns liesen wuschs unsere Stimmung. Mit jedem Kilometer fuehlten wir uns freier und wir bekamen endlich wieder Luft!

Je naeher wir nach Suedindien kamen, desto frischer, saftiger und gruener erstrahlte Indien. Jetzt konnten wir endlich was vom richtigen Indien sehen. Die Eisenbahnstrecke faehrt zwischen den saftig gruenen Weiden, Wiesen, Waeldern bzw. Bueschen und Steppen. Die Landschaft einfach wunderschoen! Zwischendurch sieht man noch etliche, riesige Wasserpfuetzen vom Monsunregen.

Ja und dann waren wir endlich da. Massen von Menschen stroemten mit uns aus dem Bahnhof von Goa. Wir nahmen die erst beste Rikscha und suchten uns ein nettes Zimmer.

Hier in Goa sieht es viel anders als in Mumbai aus. Wir haben endlich das Gefuehl angekommen zu sein. Heute regnete es bis am Nachmittag, dann erkundeten wir mal die Gegend. Der Strand an dem wir sind – Calangute Beach, ist laut Reisefuehrer der schoenste hier. Na, mal schauen was wir noch alles finden werden!

Ja, ihr lieben zu Hause, wie ihr merkt wir sind angekommen. Wir tauchen nun ein in die indische Tradition und lassen uns einfach treiben. Was wir bis jetzt gesehen haben, bietet Indien eine Menge schaetze. Wir freuen uns darauf sie zu entdecken!

Bis bald,

Bettina & Daniel

P.S.: Danke fuer eure vielen Beitraege bzw. Nachrichten. Sie geben uns viel Kraft und wir freuen uns sehr darueber!

Entschuldigt die Rechtschreibung, aber die haben andere Tastaturen! Gar nichts so leicht mit diesen Dingern :-)

 

Wir sind gut angekommen! Oktober 2, 2007

Gespeichert unter: Indien — DaNini @ 1:03

Hallo ihr lieben!

Frueher als geplant landeten wir in Mumbai. Nachdem wir als letzten die Ruckaecke in empfang nahmen, ging es los, wir zwei Landeier in der grossen, pulsierenden und vor allem stinkenden Stadt. Sofort wollten wir raus aus dem Zentrum und so landeten wir in Colaba. (suedlichster Stadtteil von Mumbai). Man kann es mit Worten kaum beschreiben, wie arg der Kulturschock ist, aber wir werden weiter berichten!

Nachdem wir unbedingt Geld sparen wollten und dann unser Zimmer sahen verging uns das Lachen. Daheim wuerden wir nicht einmal ein Tier in dieser Behausung schlafen lassen, aber was solls. Was uns nicht umbringt macht uns nur noch haerter.

Hundemuede hielten wir es kaum 5 Minuten in unserem Zimmer aus und so machten wir uns gleich darauf auf den Weg um uns einen Zug nach Goa zu reserviern. Morgen um 4 Uhr frueh Ortszeit gehts los nach Goa.

Wenn es so weiter geht wie heute, werden wir bestimmt mit 10 kg weniger heim kommen. Wir wussten nicht, wie wir unser Essen zu uns nehmen sollten und jeder beobachtete uns mit Argusaugen. Echt wahnsinn!

So ihr Lieben, nun wisst ihr dass wir gut angekommen sind und uns doch noch recht fremd hier in Indien fuehlen. Aber wir trotzdem gluecklich sind, diesen Schritt gemacht zu haben.

Machts gut, bis bald,

Bettina & Daniel

P.S.: Fotos werden folgen!

 

Jetzt gehts los …. Oktober 1, 2007

Gespeichert unter: Vor der Reise ... — DaNini @ 11:45

So ihr Lieben!

Wir ´sind  dann mal weg – der Adrenalinspiegel steigt und unsere Vorfreude wächst ins unermässliche. Endlich, gleich sitzen wir im Flieger Richtung Bombay!

 Danke für eure lieben Glückwünsche und Einträge.  Sobald wie möglich versorgen wir euch mit den ersten Einträgen!

Bis dann,

Bettina & Daniel